Monday, November 26, 2012

Meine Eindrücke vom GIS-Day 2012



Schwerpunktthema des Einführungsreferats von Prof. J. Strobl war „Karte 2.0“, Entwicklung und Möglichkeiten von Open Street Map (OSM). Vor etwa einem halben Jahr bin ich auf diese digitalen Karten gestoßen und von der Qualität der Karten begeistert (was allerdings bedeutet hat, dass ich mir vorher ein neues Garmin kaufen musste, da mein altes etrex Vista nicht kompatibel war).

Die Karten sind im Allgemeinen genauer und aktueller als kommerzielle Produkte. Analog zu Wikipedia kann man als Mitglied der community zur Verbesserung der Karten beitragen. Es ist zu vermuten, dass OSM die Standard-Software für digitale Karten werden wird. Bei der OSM-Station habe ich einige interessante Dinge gelernt, wichtig war für mich, dass OSM unter Android läuft.

Leider war ich nicht im Seminar über das Salzburger GIS System, habe mir aber die vielen Informationen, die man abrufen kann, inzwischen angesehen. Besonders originell ist das Foto von unserem Haus in Itzling, das damals komplett umgebaut wurde. Es präsentiert sich am 9. Juni 2010 „nackt“, nämlich ohne Dach.

Eine Reihe von aha-Erlebnissen brachte für mich die Präsentation des Projekts „AccessibleMap“, bei dem Stadtpläne für sehbehinderte Personen erstellt werden. Als „Normalsichtiger“ hat man wenig Vorstellung, wie schwer sich ein sehbehinderter Mensch in der Stadt tut. Dank der interaktiven Präsentation kann ich nun einerseits die Schwierigkeiten der Sehbehinderten und andererseits die Probleme bei der Erstellung von intelligenten digitalen Orientierungshilfen gut nachvollziehen.

Geo-Caching war nicht neu für mich, die Präsentation durch den Vortragenden mit praktischer Suche war aber dermaßen spannende und motivierend, dass ich mich bei der community anmelden und wieder einen Versuch starten werde.

Dass man Flugdrohnen auch zur Vermessung von Ausgrabungsstätten einsetzt, war für mich neu. Das bei der Präsentation gezeigte Stereobild war sehr beeindruckend. Die Flugvorführung hat gezeigt, wie gut diese einfachen Geräte fliegen – sogar, wenn ein Propeller beschädigt ist.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass meine Erwartungen in den der GIS-Day weit übertroffen wurden. Er hat mir viel Neues gebracht, daher möchte ich nächstes Jahr wieder teilnehmen.


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