Meine
Eindrücke vom GIS-Day 2012
Schwerpunktthema
des Einführungsreferats von Prof. J. Strobl war „Karte 2.0“,
Entwicklung und Möglichkeiten von Open Street Map (OSM). Vor etwa
einem halben Jahr bin ich auf diese digitalen Karten gestoßen und
von der Qualität der Karten begeistert (was allerdings bedeutet hat,
dass ich mir vorher ein neues Garmin kaufen musste, da mein altes
etrex Vista nicht kompatibel war).
Die
Karten sind im Allgemeinen genauer und aktueller als kommerzielle
Produkte. Analog zu Wikipedia kann man als Mitglied der community zur
Verbesserung der Karten beitragen. Es ist zu vermuten, dass OSM die
Standard-Software für digitale Karten werden wird. Bei der
OSM-Station habe ich einige interessante Dinge gelernt, wichtig war
für mich, dass OSM unter Android läuft.
Leider
war ich nicht im Seminar über das Salzburger GIS System, habe mir
aber die vielen Informationen, die man abrufen kann, inzwischen
angesehen. Besonders originell ist das Foto von unserem Haus in
Itzling, das damals komplett umgebaut wurde. Es präsentiert sich am
9. Juni 2010 „nackt“, nämlich ohne Dach.
Eine
Reihe von aha-Erlebnissen brachte für mich die Präsentation des
Projekts „AccessibleMap“, bei dem Stadtpläne für sehbehinderte
Personen erstellt werden. Als „Normalsichtiger“ hat man wenig
Vorstellung, wie schwer sich ein sehbehinderter Mensch in der Stadt
tut. Dank der interaktiven Präsentation kann ich nun einerseits die
Schwierigkeiten der Sehbehinderten und andererseits die Probleme bei
der Erstellung von intelligenten digitalen Orientierungshilfen gut
nachvollziehen.
Geo-Caching
war nicht neu für mich, die Präsentation durch den Vortragenden mit
praktischer Suche war aber dermaßen spannende und motivierend, dass
ich mich bei der community anmelden und wieder einen Versuch starten
werde.
Dass
man Flugdrohnen auch zur Vermessung von Ausgrabungsstätten einsetzt,
war für mich neu. Das bei der Präsentation gezeigte Stereobild war
sehr beeindruckend. Die Flugvorführung hat gezeigt, wie gut diese
einfachen Geräte fliegen – sogar, wenn ein Propeller beschädigt
ist.
Zusammenfassend
kann ich sagen, dass meine Erwartungen in den der GIS-Day weit
übertroffen wurden. Er hat mir viel Neues gebracht, daher möchte
ich nächstes Jahr wieder teilnehmen.
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