Von Fritz Reichinger
Grundsätzliches
Ich finde die Idee sehr gut, den Gis-Day mit der Schüler-Uni
zu verbinden. Gerade für die eben heranwachsende Generation wird die Geomedien-Kompetenz
von großer Bedeutung sein.
Auch für die nicht mehr ganz so jungen Teilnehmer ergab sich
die Möglichkeit, in kurzer Zeit einen guten Überblick über den Themenkomplex zu
erhalten.Zur Organisation (aus dem Blickwinkel eines Teilnehmers der Universität 55+)
Die Veranstaltung war primär für die Schüler ausgerichtet.
Kinder brauchen keine Organisation; die stürzen sich voller Neugier auf alles,
was ihnen gerade vor die Sinne kommt. Außerdem nehme ich an, dass die Schüler
und Schülerinnen zum größten Teil von Betreuungspersonen geführt worden sind.
(Ältere) Erwachsene sind im Regelfall gewohnt, zielgerichtet
vorzugehen. Die gemeinsam besuchten Themen (Vortrag Prof. Strobl, Accsessible
Map, Geocaching, Flugdrohne) waren gut organisiert und sehr informativ. Für die
übrigen Themen fehlte dann allerdings die Information, was für den einzelnen
interessant sein könnte. Es gab zwar den Info-Stand; die dort erhältlichen
Auskünfte waren aber eher bescheiden. Ich habe nachträglich im Internet einen Flyer
entdeckt, der alle diese Informationen enthält. Es wäre also sinnvoll gewesen,
den Flyer zu verteilen oder zumindest den Link darauf im Vorfeld zu versenden.
Die einzelnen Teilnehmer der Uni 55+ hätten dann jeder für sich entscheiden
können, was von Interesse wäre und damit eher die Chance gehabt, als
Einzelperson oder in Mini-Gruppen bei den Workshops Platz zu finden.
Der Flyer ist wirklich sehr informativ. Dünne schwarze oder
dunkelblaue Schrift auf dunkelgrünem Untergrund fördert allerdings nicht gerade
die Lesbarkeit.
Zu den Themen:
·
Der Vortrag von Prof. Strobl über Open Street
Map war spannend und informativ. Ich habe viel Neues erfahren und einige Ideen
für die praktische Anwendung mitnehmen können.
·
Der Workshop „Digitalisiere deine Sinne“ hat mir
ebenfalls viele neue Erkenntnisse gebracht und lässt mich jetzt die Umgebung
vielleicht mit etwas anderen Augen sehen.
·
Geocaching war mir weitgehend bekannt und
brachte auch von der Praxis her nicht viel Neues, da ich seit Jahren mit GPS im
Gelände navigiere. Interessant war für mich allerdings, dass sich so viele
Menschen mit diesem Hobby beschäftigen und wie die Organisation funktioniert.
·
Die Vorführung der Flugdrohne war ebenso
interessant wie die Erläuterungen dazu. Insbesondere die Ausführungen über die
Technik der Geräte und die Organisation der Anwendungen brachten viel Neues.
·
Gerne hätte ich aufgrund des heutigen
Informationsstandes die Workshops über „Der Mensch als Sensor“ und/oder
„Scribblemaps“ besucht. Aber niemand am Infostand konnte uns sagen, worum es
dabei geht. Um einfach in einen der Workshops hineinzuplatzen, waren wir zu
viele(siehe oben).
Zusammenfassung
Danke für die Möglichkeit, sehr viel über Geomedien und die
dazu gehörigen Fertigkeiten in kompakter Form zu erfahren.
Vielleicht habe ich ein paar Anregungen für die nächste
Veranstaltung beisteuern können.
No comments:
Post a Comment