Thursday, December 27, 2012

Mein schönster Blick in Salzburg:

https://maps.google.com/maps/ms?msid=200158460203656319458.0004d1d2db01304029b1c&msa=0&ll=47.795609,13.048303&spn=0.001256,0.002277&iwloc=0004d1d34bc15abf64e73







Geomediale Kompetenz- Rückblick und Ergänzung einer sehr interessanten „Vorbesprechung“

„Um eine Vorstellung zu bekommen, was sich hinter dem Begriff Geomedien verbirgt, eignet sich sehr gut die Definition aus Wikipedia: : „Erde“. Sie steht für den räumlichen Bezug und wird in vielen Begriffen in diesem Sinn eingesetzt wie Geographie oder Geologie. Medium, aus dem Lateinischen kommend, meint im Ursprünglichen etwas, das sich in der „Mitte“ befindet. Neben anderen Wortanwendungen ist Medium im Zusammenhang mit der Vorsilbe Geo als Übermittler von räumlichen Informationen zu verstehen. Darunter sind im Wesentlichen die audiovisuellen Medien (TV), das Internet und multimediale Autorensysteme [1] zu verstehen (AG GEOMEDIEN).
Die Bundeszentrale für politische Bildung fasst den Begriff Medien zusammen als einen „Sammelbegriff für alle audiovisuellen Mittel und Verfahren zur Verbreitung von Informationen, Bildern, Nachrichten etc. Zu den Massenmedien zählen insbesondere die Presse (Zeitungen, Zeitschriften), der Rundfunk (Hörfunk, Fernsehen) und in zunehmendem Maße auch das Internet“ (SCHUBERT und KLEIN 2006 [2]).
Alle diese Medien sind geeignet, raumbezogenen Daten zu kommunizieren. D.h. alle Medien können als Geomedien agieren. Die Liste der Anwendungen ist lang: Stadtpläne und Routenplanungen können im Internet genutzt werden, Karten zeigen in Zeitungen und den Fernsehnachrichten die Schauplätze des Geschehens, virtuelle Globen (z. B.: Google Earth) führen durch eine Welt unter dem Einfluss des Klimawandels oder durch die Architektur modern gestalteter Lebenswelten. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war es Karten und Atlanten vorbehalten, als Grundlage zu dienen, sich zu orientieren und über raumbezogene Phänomene aufzuklären. Heute kann dafür fast die gesamte Medienvielfalt genutzt werden.
Der Begriff Geomedien kann als Kartographie oder im weiteren Sinne als Geoinformation, unter Einsatz aller verfügbarer Medien, bezeichnet werden. Eine Analyse zeigt, dass Geomedien ohne die Grundlagen und Kenntnisse aus der Kartographie nicht existieren können. Es besteht eine enge Beziehung zwischen den Geomedien und der Kartographie. Dabei sind die Geomedien nicht als Weiterentwicklung der klassischen Kartographie zu verstehen, sondern als ein entscheidender Bestandteil dieser.
Geomedien einzusetzen bedarf also einer breiten Palette an Fähigkeiten: kartographisches Handwerk bzw. Fertigkeiten und sehr gute Kenntnisse der technischen Systeme. Dazu gehören eine Vielfalt unterschiedlicher Softwareprodukte aus den Bereichen Print, Audio, Video, Internet, Location based services, Fernerkundung, Geobrowser und Geoinformationssysteme (GIS). Die digitalen Medien nehmen eine besondere Stellung ein. Als Ausgabegeräte dienen neben dem PC u. a. auch PDA, iPod, Handy und Navigationsgeräte. Diese Informationsmedien verbreiten sich seit Jahren zunehmend. Die steigenden Speicherkapazitäten und wachsendes Interesse an Geodaten fordern eine verstärkt professionelle Visualisierung. Bei aller Vielfalt der Ausgabemedien darf jedoch nicht vergessen werden, dass viele Geodaten am Ende auch ausgedruckt werden. Die klassische Karte ist zwar seltener geworden, dafür steht das individuelle Unikat im Mittelpunkt. Damit die Karte eine hohe Qualität aufweist, muss sie auch von professioneller Hand erstellt werden.
Letztlich ist entscheidend, dass die Geodaten inhaltlich verständlich, kartographisch korrekt, ansprechend und informativ medial umgesetzt werden. Dabei sind graphisch optische Aspekte und eine technisch einwandfreie Arbeit ebenso wichtig wie inhaltliche Präzision.“Zitat-Ende

Es hat also etwas mit Übertragung von Informationen, ihrer räumlichen und zeitlichen Darstellung(Meyer,T. Das Weltweit – Werden und der umgestülpte Cyber-Space) und  mit der verfügbaren Technik der Informationsrealisierung zu tun. Ebenso mit der Fähigkeit diese sich neu entwickelnde Blickweise für Information zu werten.  D.h.: gewohnte Sichtweisen neu zu interpretieren(was/wie noch zu diskutieren wäre) und gewohnte Informationstechniken( z.B:Schrift lesen), nur noch als Bestandteil von vielen, nebeneinander laufenden, Informationsmöglichkeiten ein zu ordnen.

Wolfgang Opitz


Rückblick auf den Gys-Tag 

Aufgefallen ist mir die Begeisterung für die verschiedenen Informationstechniken. Es war ein hoch interessanter Einblick in ein Stück Zukunft, welches mit Sicherheit den Alltag, das Arbeitsleben, unser Kulturleben und natürlich auch die Politik massiv beeinflussen wird. Also eigentlich unser gesamtes Leben. 
Das wirft natürlich auch viele Fragen auf über die Kontrolle dieser Techniken. Kommunikation beinhaltet: Machtdenken weg von der reinen Staatsfixierung zu modernen Netzwerken. Mit u.a.Techniken wie sie der Gys Tag demonstriert hat. Verständnis für diese Techniken werden also ein wesentlicher Bestandteil der gesellschaftlichen Auseinandersetzng sein. Deshalb hat mir gefallen, dass Schüler Gelegenheit bekommen haben, sich einen Eindruck über geo-und mediale Kompetenzen zu verschaffen.









Friday, December 21, 2012

für weitergehend Interessierte

.... für alle die auch "zwischen durch" an Geomedien und entsprechenden Tools interessiert ist - und gerne mal was neues probiert - wir unterhalten auf Facebook eine Gruppe zum Austausch um Geomedien und mehr :-) wer eine Facebook-Account hat oder demnächst anlegen will ist gerne eingeladen: http://www.facebook.com/groups/117285095026098/

Wolfgang Blümel / Definition / Link - Karte/


Definition zu Geomedien
Das Wort Geo kommt aus dem Griechischen und heißt Erde. Das lateinische Wort Medium bedeutet – in der Mitte.
Der Begriff Medien ist ein Sammelbegriff  für alle audiovisuellen Mittel und Verfahren zur Verbreitung von Informationen.
Geomedien sind geeignet Raum bezogene Daten der Erde zu kommunizieren.
Viele Anwendungen sind möglich wie zum Beispiel Stadtpläne und Routenplanung im Internet, Karten der verschiedensten Art in gedruckter Form usw.


Meine Lieblings-Plätze in Salzburg
http://goo.gl/maps/DW8dl


Rückblick auf GIS Tag

Der GIS Tag hat in der Salzburger Naturwissenschaftlichen Fakultät stattgefunden.

Alle Teilnehmer des Proseminars Geo Medien Kompetenz waren zu diesem Ereignis eingeladen. Wir haben erfahren das der GIS Tag, einmal im Jahr, in vielen Ländern der Erde gefeiert wird.

Eröffnet wurde der Tag mit einem einstündigen Referat zu dem Thema - Nutzung von Geo Medien -  in den verschiedensten Anwendungsgebieten und Bereichen, wie z.B. Flüchtlinszuwächse in Lagern, Erdbebenschäden an der Infrastruktur, Ausmaß einer Überschwemmung usw. Dieses Referat hat deutlich
Gemacht, dass Geo Daten besonders im Katastrophenfall eine enorme Hilfe sind.

Nach dem Vortrag hatten wir ca. eine Stunde Zeit um verschiedene Stände, die im Foyer  der Uni aufgebaut waren zu besuchen. Zu diesem Punkt möchte ich anmerken, dass die Info - wo was ist – verbesserungswürdig gewesen wäre.

Der nächste gemeinsame Point war, wie man bestimmte geografische Besonderheiten eines Gebietes mit einem Model - Flugzeug fotografieren kann, um dann aus dem Datenmaterial Schlüsse  zu ziehen.
Die Nutzung dieser Daten sind mannigfaltig:
-         wirtschaftliche Projekte
-         Information für Ausgrabungen und noch vieles mehr.

Weiter ging `s mit einer Vorführung wie man Spezialkarten anfertigt, wie zum Beispiel Sehbehinderte sie benötigen.  

Geocaching ist ein weiterer Anwendungsbereich der uns gezeigt worden ist.
Bei dieser Sache ging es darum, einen Gegenstand den jemand irgendwo auf der Welt versteckt hatte, mittels GPS - Navi zu finden. Ein Spiel das weltweit von Millionen Usern gespielt wird. Freizeit in der Natur mit einer damit verbundenen Aufgabe, eine wirklich tolle Sache.

Resümee des Tages. Es ist einfach schön und spannend Neues zu erfahren. Werde nächstes Jahr wieder dabei sein!



Karte - Tour durch Salzburg

Die Tour beginnt HIER...




Meine Definition über Geomedien

Nach unserem ersten Wokshop über Geomedienkompetenz sehe ich meine Definition wie folgt:

·         Als Geomedien könnte man global alles bezeichnen (auch die Natur – etwa Bäume, die uns die Himmelsrichtungen zeigen etc.). Es wurde mir die Wichtigkeit und Präsenz im alltäglichen Leben der Geomedien erst richtig bewußt, als die Begriffe am Flipchart von den Teilnehmern definiert bzw. von Ihnen erklärt und ergänzt wurden.

·         Als meine Definition über Geomedien sehe ich somit jetzt in erster Linie den Menschen.

Mit der Vielfalt an Möglichkeiten, die wir nutzen können (Sprache, technisches und geistiges Verständnis…) ist der MENSCH für mich die „Hardware“ – die SPRACHE, das Tun selbst, die „Software“ dazu.

·         Des Weiteren sehe ich die technischen Möglichkeiten, sowohl analog (gezeichnete/gedruckte Karten) als auch digital (GPS-Systeme, Computer, Telefone, Meßinstrumente etc.) als wichtige Hilfsmittel in diesem Bereich. Die Bedienung dieser erfolgt aber immer vom Menschen selbst.

Die Veränderung unserer Gesellschaft erfolgt/erfolgte daher zu einem starken Tun mit Geomedien. 

Unsere starke Mobilität konnte wahrscheinlich erst Wirklichkeit werden, weil wir die Geomedien in den verschiedenen Formen entsprechend einsetzen können.

Dies birgt auch gravierende Nachteile – die ständig immer schneller werdende Gesellschaft und „immerwährende“ Erreichbarkeit, Stichwort: Globalisierung, Internet, Sozial Networks, Handy, Auto, Flugzeug…

·        Die Anwendung dieser technischen Möglichkeiten im Bezug auch auf die Anwendungen von Web2.0 und anderen Standards und Möglichkeiten vernetzt uns somit mit Geomedien in jeglicher Form.

Somit sehe ich dieses Seminar als Wissenserweiterung und Weiterentwicklung sowie die Herausforderungen – sowohl im menschlichen als auch im technischen Sinne (Hardware/Software) – für mich zu definieren um auch in Zukunft im weltweiten „Geschehen“ DABEI und nicht daneben zu stehen.





Anfangs konnte ich mir keine Vorstellung machen, was uns am GIS-Day erwartet. Also rein ins „Abenteuer“.

Eines vorweg. Das Engagement der Professoren und Mitwirkenden war bewundernswert, da wirklich ein sehr großer Andrang herrschte. Vor allem die zahlreichen Schulklassen und auch wir (55+) bekamen somit die Möglichkeit, in eine sehr komplexe, vielfältige und interessante Thematik einzutauchen.

Besuchte Schwerpunkte: 

Der Vortrag von Prof. Strobl „OpenStreetMap“ hat mir verdeutlicht, wie wichtig und auch sinnvoll ein Open Surce Geosystem ist. Der praktische Nutzen ist immens, wenn man bedenkt, daß z. B. bei Naturkatastrophen – speziell in nicht so entwickelten Ländern – eine momentane und rasche Hilfe geleistet werden kann, und somit auch eine bleibende, kartographische „Entwicklungshilfe“ geleistet wird.

„Digitalisiere deine Sinne“ war für mich ebenfalls eine sehr lehrreiche Erfahrung. Im Alltag als – Gott sei Dank – nicht gehandikapter Mensch, SIEHT man das Umfeld mit anderen AUGEN.

Mein Nachsatz zu diesem Projekt: Eine wirklich hilfreiche und sehr nützliche Forschungstätigkeit.

Die Station Geocaching „lebte“ durch die praktische Anwendung. Für mich nicht mehr ganz so neu, da ich dies bereits in meinem Umfeld ausprobieren konnte. Ein Anreiz für weitere Versuche im Freizeitbereich. Vor allem für Jugendliche, welche ja mit den Schulklassen zahlreich vertreten waren, eine sehr interessante Freizeitbetätigung in der Natur.

Die Station der Flugdrohnen zeigte uns in beeindruckender Weise, welche Möglichkeiten es im Bereich der Datenerfassung gibt und wie diese dann genutzt werden.

Alles in allem, ein gelungener Tag, der Lust macht auf den nächsten GIS-Day 2013.


Somit wünsche ich ALLEN ein besinnliches Weihnachtsfest und ein GUTES und ERFOLGREICHES JAHR 2013 





Meine Karte

...ist zu finden unter diesem Link.

Dienstag, 13.11.2012
Zusammenfassend sind Geomedien Informationssysteme zur Darstellung digidaler Karten
zum besseren Auffinden von Hotels, Restaurants und dgl. Man sich eigene Karen erstellen.


GSI-DAY in Salzburg am 14.11.2012

Ich war sehr neugierig was uns am GIS-day an der Uni Salzburg geboten wird. Es waren sehr viele Schüler unterwegs und wir wurden zu einem Vortag von Prof. Strobl eingeteilt. Er hielt eine Vorlesung über GPS , open street map die Möglichkeit sich eine eigene Karte zu erstellen und über Salzburger Radwegkarte. Es war überaus spannend und die Zeit verging im Flug. Auch die Vorführung der Flugdrohne zur Erfassung von Daten war interessant. Geochaching rundete den Tag für uns ab. Geochaching ist eine Art Schatzsuche mittels GPS-Geraten, was wir auch ausprobiert haben.
Im Ganzen war es ein sehr anregender und informativer Tag

Pauline Schneider

Thursday, December 20, 2012

Definition Geomedien

Als Geomedien werden Präsentations- und Informationsmedien zwischen Darstellung und Geoinformation bezeichnet.
Es sind Übermittler von räumlichen Informationen.

z.B.  Satellitenbilder in der Wettervorhersage
         Smart-Phons mit diversen GPS gestützten „Apps“ mit virtuellen 3D-Globen im Internet
         CIS
         Fernerkundungen Google Maps
        Google Earth Geoinformationssysteme
        Cloud-computing

Geomedienkompetenz Gis Day

Ich fand diese Veranstaltung sehr interessant, aufschlussreich und anregend, sich mit diesen Medien noch mehr zu befassen.
Die Organisation funktionierte sehr gut. Der Einführungsvortrag war motivierend.
Ich bin von der Arbeit,  die im Bereich der Geoinformation für Personen mit Sehschwäche (Digitalisiere deine Sinne) geleistet wurde und bestimmt künftig wird, beeindruckt.
Die Methode zur Primärdatenerfassung mit „Flugdrohnen“ ist wirklich spannend (für alle Beteiligten).
Ganz besonders motivierend fand ich die Station „Geocaching“ samt praktischer Anwendung und ich könnte mir vorstellen, in diese moderne Schnitzeljagd einzusteigen.

Lieblingsorte von Margarete Ederer

Meine Lieblingsorte

Feedback GIS-DAY

Die von Herrn Prof. Strobl vorgetragene Informationsveranstaltung zum GIS - Day war sehr
interessant und aufschlussreich. Mit seiner Darstellung des geographischen Informationssystems hat er uns einen Einblick in die grenzenlose virtuelle Welt des WWW gegeben. Es ist unglaublich wie schnell sich die Arbeitsbedingungen der Kartographen
und Vermessungstechniker veränderten, damit der Zugriff zu Plänen und Karten für Jedermann/Frau, auf allen Plätzen der Welt ermöglicht wird.
Zur Vorstellung des GIS möchte ich Herrn Prof. Strobl gratulieren ,da es nicht den Eindruck erweckte, dass es sich um eine Produktpräsentation handle.

Die Info über die Erstellung von Karten für Blinde war beeindruckend.
Man sieht auch hier wie wertvoll es ist ,wenn behinderten Menschen
die Möglichkeit gegeben wird, sich leichter in der Umgebung zurecht zu finden.

Das Versteckspiel mit den Dosen war aufschlussreich. Man kann hier einiges für
bestimmte Verwendungen ableiten.

Bilder anzufertigen mit einer Drohne für Objektaufnahmen oder Unfalldokumentationen ist nur ein weiteres Beispiel für den Einsatz von Geomedien.

Meine Salzburg Karte Engelbert

Meine Salzburg Karte

Friday, December 14, 2012

Lieblingsorte in Salzburg

Karte Definition Reflexion


Meine Salzburgkarte
 https://maps.google.com/maps/ms?msid=217815115984478846969.0004ce11adc1bcfce643f&msa=0&ll=47.778386,13.029013&spn=0.032704,0.077162
habe ich benützt um Freunde den Weg zum Treffpunkt zu zeigen und dazu Sehenswürdigkeiten eingefügt.

Definition Geomedien
Geomedien sind alle Träger und Vermittler von Informationen die Erde und den Lebensraum betreffend.
Ich unterteile sie grob in
a) analoge Geomedien wie Landkarten, Atlanten, Globuskugeln und Relievs also im wesentlichen haptische Medien sowie
b) digitale Geomedien, zusammengefasst unter dem Begriff Geo-Informationssysteme GIS die der computergestützten Erfassung, Benutzung und Verbreitung einschlägiger Informationen dienen.

Reflexion GISDay 2012
Die Einrichtunge GISDay ist eine pfundige Sache !
Die mit der Gruppe gemeinsam besuchten Stationen waren sehr gut gewählt, weil thematisch breit gestreut. Besonders informativ empfand ich den Vortrag von Prof. Strobl mit dem Schwerpunkt OpenStreetMap aber vor allem die Vorstellung der Arbeiten aus dem Projekt Accessible Map unter dem Titel "Digitalisiere Deine Sinne" die ich aus persönlichem Interesse gerne weiterverfolgen würde. Versäumt habe ich bedauerlicherweise den Workshop des Salzburger Systems SAGIS in dem ich mich schwer zurechtfinde.  Nicht zuletzt daraus ergibt sich mein Vorsatz,  2013  gut vorbereitet wiederzukommen.


Fröhliche Weihnachten
und ein Glückliches Neues Jahr

wünscht Euch

Johann Tiefgraber






1. Definition Geomedien
2. Reflexionen zum GIS-Day

1.
Was sind Geomedien
Präsentations- und Informationsmedien zur Darstellung und Übermittlung von Geoinformationen (www.enzyklo.de/Begriff/Geomedien)


Grundsätzlich können alle (Ausgabe)Medien Geoinformationen liefern
·         Internet
·         Printmedien/EBook
·         Radio
·         TV


Vorrangige Anwendung digitaler (Ausgabe)Medien
·         Mobiltelefon
·         Navigationsgeräte
·         PC


2.
Eröffnungsreferat

·         Aufzeigen der Möglichkeiten der Nutzung von Geomedien am Beispiel  von Geomedieninformationssystemen http://www.openstreetmap.org/ basierend auf GPS-Daten, Luftbildern, Karten

·         Beispielhafte Anwendungsbereiche:
     Umwelteinflüsse wie Katastrophen durch Überschwemmungen, Erdrutsche, Brände


Luftbeobachtungen
Einsatz von Flugobjekten wie z.B. von unbemannten Drohnen zur Ortung von Ereignissen und als Entscheidungshilfe für Maßnahmen im Anlassfall


Spezialkarten
Spezielles Kartenmaterial für farbenblinde, sehbehinderte, blinde, hörbeeinträchtigte  Personen


Geocaching
„GPS-Schnitzeljagd“ anhand geografischer Koordinaten mit weltweiter Anwendung


Gesamteindruck vom GISDay:
Sehr informativ, etliche „Aha-Erlebnisse“

Thursday, December 13, 2012

Meine Salzburgkarte



Meine Salzburgkarte


LG Helmuth Hansmann

Reflektionen – GISDay 2012




Reflektionen – GISDay                                                                                            17.11.2012

Helmuth Hansmann

Der Einführungsvortrag von Prof. Strobl in die Geomedien war sehr spannend. Da wurde uns an Hand von „OpenStreetMap“ die rasante Entwicklung und die Möglichkeit gezeigt wie jeder Anwender (Prosumer) gleichzeitig Autor, Leser und Nutzer sein kann. Das System funktioniert ähnlich wie Wikipedia, dass die Nutzer weltweit freiwillig Kartenmaterial selbst erstellen, ergänzen und aktualisieren können. Dadurch hat jeder Nutzer die Möglichkeit sein Wissen dort einzubringen. Das ermöglicht den Anwender immer ein aktuelles Kartenmaterial zur Verfügung zu haben.

Beispiele dazu:
Erdbeben in Haiti und die Folgen in Port-au-Prince. Kurz nach dem Ereignis waren die Zerstörungen auf OpenStreetMap schon zu sehen. Die Hilfsorganisationen konnten sich bereits vorab ein Bild von der Lage machen um ihre Hilfen zu organisieren.
Radkarte von Salzburg - www.stadt-salzburg.at/radlkarte

Drohnenflug: Die Möglichkeit, mit Flugdrohnen Luftbildaufnahmen, Luftgütemessungen, Strahlungsmessungen, Aufklärung in Krisengebieten, Aufklärung bei Katastrophen, etc. auf kostengünstige und gefahrlose Weise für Mensch und Leben zu erhalten, ergibt spannende Einsatzmöglichkeiten. Im ersten Moment denkt man an eine Spielerei, wenn man aber  bedenkt was damit erreicht werden kann, ist das eine durchaus interessante Möglichkeit um Daten zu sammeln. Wenn man diese Fluggeräte noch GPS unterstützt fliegen lässt, können diese Geräte nach genauern Koordinaten fliegen und somit ein Luftbild mit zusätzlich genauer Verortung erstellen. Dadurch lassen sich die Luftbilder wiederholen und man kann Veränderungen erkennen.

Digitalisiere deine Sinne: Karten für blinde und sehbehinderte Menschen erstellen. Ausgleich bei Farbenblindheit. Orientierungs-, Informations- und Vorleseprogramme für blinde, sehschwache, farbfehlsichtige, hörbeeinträchtigte und ältere Menschen (sprechende Karten).

Geocaching: Geocaching ist eine moderne Form einer Schatzsuche. Ausgestattet mit einem GPS-Gerät und den Koordinaten eines "Schatzes" aus dem Internet kann man die Caches finden, die jemand anderes an ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat. Nette Spielerei in der Natur mit Suchtwirkung. http://www.geocaching.at/


Reflektionen zur allgemeine Organisation:
Zur allgemeinen Organisation ist anzumerken, dass die Information etwas unzureichend war. Trotz der Bemühungen der Mädchen in der Halle fehlten Informationstafeln mit den Informationen zu den einzelnen Stationen und vor allem sollte dazu ein Terminplan, wann an den einzelnen Standorten die Vorträge beginnen, erstellt werden.

Reflexion GIS-Day Salzburg 2012


Von Fritz Reichinger

Grundsätzliches

Ich finde die Idee sehr gut, den Gis-Day mit der Schüler-Uni zu verbinden. Gerade für die eben heranwachsende Generation wird die Geomedien-Kompetenz von großer Bedeutung sein.
Auch für die nicht mehr ganz so jungen Teilnehmer ergab sich die Möglichkeit, in kurzer Zeit einen guten Überblick über den Themenkomplex zu erhalten.

Zur Organisation (aus dem Blickwinkel eines Teilnehmers der Universität 55+)

Die Veranstaltung war primär für die Schüler ausgerichtet. Kinder brauchen keine Organisation; die stürzen sich voller Neugier auf alles, was ihnen gerade vor die Sinne kommt. Außerdem nehme ich an, dass die Schüler und Schülerinnen zum größten Teil von Betreuungspersonen geführt worden sind.

(Ältere) Erwachsene sind im Regelfall gewohnt, zielgerichtet vorzugehen. Die gemeinsam besuchten Themen (Vortrag Prof. Strobl, Accsessible Map, Geocaching, Flugdrohne) waren gut organisiert und sehr informativ. Für die übrigen Themen fehlte dann allerdings die Information, was für den einzelnen interessant sein könnte. Es gab zwar den Info-Stand; die dort erhältlichen Auskünfte waren aber eher bescheiden. Ich habe nachträglich im Internet einen Flyer entdeckt, der alle diese Informationen enthält. Es wäre also sinnvoll gewesen, den Flyer zu verteilen oder zumindest den Link darauf im Vorfeld zu versenden. Die einzelnen Teilnehmer der Uni 55+ hätten dann jeder für sich entscheiden können, was von Interesse wäre und damit eher die Chance gehabt, als Einzelperson oder in Mini-Gruppen bei den Workshops Platz zu finden.

Der Flyer ist wirklich sehr informativ. Dünne schwarze oder dunkelblaue Schrift auf dunkelgrünem Untergrund fördert allerdings nicht gerade die Lesbarkeit.

Zu den Themen:


·         Der Vortrag von Prof. Strobl über Open Street Map war spannend und informativ. Ich habe viel Neues erfahren und einige Ideen für die praktische Anwendung mitnehmen können.

·         Der Workshop „Digitalisiere deine Sinne“ hat mir ebenfalls viele neue Erkenntnisse gebracht und lässt mich jetzt die Umgebung vielleicht mit etwas anderen Augen sehen.

·         Geocaching war mir weitgehend bekannt und brachte auch von der Praxis her nicht viel Neues, da ich seit Jahren mit GPS im Gelände navigiere. Interessant war für mich allerdings, dass sich so viele Menschen mit diesem Hobby beschäftigen und wie die Organisation funktioniert.

·         Die Vorführung der Flugdrohne war ebenso interessant wie die Erläuterungen dazu. Insbesondere die Ausführungen über die Technik der Geräte und die Organisation der Anwendungen brachten viel Neues.

·         Gerne hätte ich aufgrund des heutigen Informationsstandes die Workshops über „Der Mensch als Sensor“ und/oder „Scribblemaps“ besucht. Aber niemand am Infostand konnte uns sagen, worum es dabei geht. Um einfach in einen der Workshops hineinzuplatzen, waren wir zu viele(siehe oben).

Zusammenfassung


Danke für die Möglichkeit, sehr viel über Geomedien und die dazu gehörigen Fertigkeiten in kompakter Form zu erfahren.
Vielleicht habe ich ein paar Anregungen für die nächste Veranstaltung beisteuern können.