Reflektionen – GISDay 17.11.2012
Helmuth Hansmann
Der Einführungsvortrag von Prof. Strobl in die Geomedien war sehr spannend. Da wurde uns an Hand von „OpenStreetMap“ die rasante Entwicklung
und die Möglichkeit gezeigt wie jeder Anwender (Prosumer) gleichzeitig Autor,
Leser und Nutzer sein kann. Das System funktioniert ähnlich wie Wikipedia, dass
die Nutzer weltweit freiwillig Kartenmaterial selbst erstellen, ergänzen und
aktualisieren können. Dadurch hat jeder Nutzer die Möglichkeit sein Wissen dort
einzubringen. Das ermöglicht den Anwender immer ein aktuelles Kartenmaterial
zur Verfügung zu haben.
Beispiele dazu:
Erdbeben in Haiti und die
Folgen in Port-au-Prince.
Kurz nach dem Ereignis waren die Zerstörungen auf OpenStreetMap schon zu sehen.
Die Hilfsorganisationen konnten sich bereits vorab ein Bild von der Lage machen
um ihre Hilfen zu organisieren.
Radkarte von Salzburg - www.stadt-salzburg.at/radlkarte
Drohnenflug: Die Möglichkeit, mit Flugdrohnen Luftbildaufnahmen,
Luftgütemessungen, Strahlungsmessungen, Aufklärung in Krisengebieten,
Aufklärung bei Katastrophen, etc. auf kostengünstige und gefahrlose Weise für
Mensch und Leben zu erhalten, ergibt spannende Einsatzmöglichkeiten. Im ersten
Moment denkt man an eine Spielerei, wenn man aber bedenkt was damit erreicht werden kann, ist
das eine durchaus interessante Möglichkeit um Daten zu sammeln. Wenn man diese
Fluggeräte noch GPS unterstützt fliegen lässt, können diese Geräte nach
genauern Koordinaten fliegen und somit ein Luftbild mit zusätzlich genauer
Verortung erstellen. Dadurch lassen sich die Luftbilder wiederholen und man
kann Veränderungen erkennen.
Digitalisiere
deine Sinne: Karten für blinde und sehbehinderte
Menschen erstellen. Ausgleich bei Farbenblindheit. Orientierungs-,
Informations- und Vorleseprogramme für blinde, sehschwache, farbfehlsichtige,
hörbeeinträchtigte und ältere Menschen (sprechende Karten).
Geocaching: Geocaching ist eine moderne Form einer Schatzsuche. Ausgestattet
mit einem GPS-Gerät und den Koordinaten eines "Schatzes" aus dem
Internet kann man die Caches finden, die jemand anderes an ungewöhnlichen
Plätzen versteckt hat. Nette Spielerei in der Natur mit Suchtwirkung. http://www.geocaching.at/
Reflektionen zur allgemeine
Organisation:
Zur allgemeinen Organisation ist
anzumerken, dass die Information etwas unzureichend war. Trotz der Bemühungen
der Mädchen in der Halle fehlten Informationstafeln mit den Informationen zu
den einzelnen Stationen und vor allem sollte dazu ein Terminplan, wann an den
einzelnen Standorten die Vorträge beginnen, erstellt werden.
No comments:
Post a Comment